Lokalradio Rinteln
Geschrieben von admin am 20. September 2019 um 16:35:37
Hallo zusammen . Da nicht jeder Hörer jede Hörerin Facebook hat hier mal ein Bericht den ich euch gern zu Gemüte führen möchte. Einfach mal durchlesen und seine Gedanken machen. Darf auch gern weiter verteilt werden da ich der Ansicht bin das so was einfach nicht in Ordnung ist was den 2en passiert ist










Dies ist keine Werbung für ein anderes Radio werder ein Shitstorm gegen die Bahn.



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Heute möchte ich mir etwas Luft machen, und das schildern, was uns am Sonntag wiederfahren ist.

Dieser Text, der hier geschrieben wurde, klingt irgendwie wie ein billiger Taschenroman oder billiger Krimi, was es aber keineswegs ist. Es entspricht der bitteren Wahrheit und war die reinste Horrornacht, wo absolut nichts ausgelassen wurde. Es gab an diesem Abend der Rückfahrt wirklich alles, was man bei einem Tatort auch bekommen würde, nur eben nicht den Mord und die Leiche, aber ansonsten eben wie ein Krimi.

Viele werden im nach hinein sagen: Die Deutsche Bahn MUSS doch helfen, aber es scheint seit neuestem ein Gesetz oder eine Vorschrift zu existieren, die besagt, das die DB nicht weiter hilft, wenn der Verursacher ein Fremdunternehmen ist.

Ich habe mich hierzu einmal schlau gemacht und kam auf folgende Aussage auf der Seite der DB:

https://www.bahn.de/…/fahrgastre…/nationale_regelungen.shtml : Hier ein kurzer Auszug:

Ihre Rechte als Fahrgast im nationalen Eisenbahnverkehr
Zug verspätet - Zug ausgefallen - Anschlusszug verpasst. Worauf Sie jetzt Anspruch haben.

Voraussetzungen, um Fahrgastrechte geltend machen zu können
Sie sind im Besitz einer zum Ereigniszeitpunkt gültigen Fahrkarte für die verspätete/ausgefallene Fahrt.
Es besteht Anspruch auf Entschädigung für gesamte Reiseketten - also auch aus Zügen verschiedener Eisenbahnunternehmen, wenn diese mit einer Fahrkarte genutzt werden. Es können aber nur Verspätungen oder Ausfälle von Zügen der teilnehmenden Eisenbahnen berücksichtigt werden.

Weiterhin werden viele im nach hinein sagen: Man hätte sich ein Hotelzimmer nehmen können oder Taxi auf eigene Kosten und dann zurück erstatten lassen. Ja hätte man machen können, wenn folgende Vorraussetzungen gegeben gewesen wären.

Genügend Geld in der Geldbörse..
genügend Geld auf dem Bankkonto.
Leider auf der App keine Lastschriftrückgabe gefunden, um Taxi Geld zu haben (wäre sowieso schlechteste Lösung gewesen).

Es gibt weiterhin viele Dinge, die die Menschen nun sagen könnten, aber leider war an vieles aufgrund mangelnder Telefonnummern, mangelndes Geldes und vieles mehr nicht zu denken, und wir mussten diese Horrornacht in Kauf nehmen.

Und man kann mir glauben, wenn ich hier schreibe, das ich alles nur erdenklich mögliche versucht habe in Bewegung zu setzen, was nur geht.

Was mich an der ganzen Sache nur stört, ist die Tatsache, das Menschen mit Handicap, die dringend nach Hause müssen, um auch eventuell Ihre Tabletten zu nehmen, einfach so abgefertigt werden, das in diesem Fall keinerlei Hilfe zu erwarten war.

Wir waren so richtig froh, das wir unseren Hund mit dabei hatten, denn sonst wäre das noch einmal anders gewesen wegen der langen Zeit alleine zu Hause,

Aber lesen Sie selbst, und entscheiden Sie selbst.

Ich habe in den letzten Jahren immer wieder Berichte gelesen, was doch die Deutsche Bahn oder Ihre Angestellten so alles verbrochen haben sollen. Und immer darüber geschmunzelt, da ich mir so etwas gar nicht vorstellen konnte, weder von der menschlichen noch von der logischen Seite her.

Ich bin seit mehr als 30 Jahren Nutzer der Deutschen Bahn, und auch der Privatbahnen. Bis jetzt hat immer alles ganz reibunglos funktioniert. Gab es mal Probleme bei der Nordwest Bahn, dem Enno, dem Metronom oder auch bei der DB selber, ging es an einen Informationspunkt oder Servicecenter wenn am Bahnhof vorhanden, ansonsten beim nächstgelegenen geöffneten Servicecenter der Deutschen Bahn und alles war wunderbar, und man kam immer irgendwie nach Hause, egal wie und auch wie bequem.

Nur am Sonntag,den 15.09.2019 war alles ganz anders, denn da ging alles schief was nur schief gehen konnte.

Wir waren im Auftrage unseres Radios (Lokalradio Rinteln) für eine Sendung Namens: "Auf grosser Fahrt" unterwegs

Nach einem wundervollen schönen und erholsamen Tag beim 1. Shanty Festival des dort beheimateten Shanty Chores in Münster ging auf dem Rückweg alles schief, was nur schief gehen könnte.

Das Desaster der besser gesagt das riesen Chaos fing an der Bushaltestelle Mühlenhof, Freilichtmuseum in Münster an.

Hierzu muss ich im Vorfeld erwähnen, das

meine Frau an schweren Depressionen, Borderline, Platzangst, und auch anderen Krankheiten leidet, an einem Rollator gebunden und auch unterwegs ist und so einige Medikamente nehmen muss.

und das ich auch an sehr vielen Krankheiten wie Herz, Psyche, Platzangst und vielem mehr leide, am Rollator unterwegs bin und auch starke Medikamente nehmen muss.

Alles nachweisbar in einem Gesundheitsbuch am Mann / Frau, wo dann Diagnoseliste, Medikamentenliste, und viele andere nützliche Informationen für den Notfall enthalten sind.

Wir hatten unsere Medikamante für den Abend und die Nacht leider zu Hause vergessen. Im Normalfall wären wir ja auch pünktlich zur Einnahme zu Hause gewesen.

Aber nun kommen wir zu dem ganzen Desaster, wo sich nun keiner Verantwortlich fühlt, obwohl man weiß, wer der Verantwortliche ist, wenn man die Stichpunkte genauestens durch liest.

Buslinie 14 vom Mühlenhof Museum Münster kam aufgrund Überfüllung, Ein und Aussteigeproblemen verspätet am Bahnhof Bussteig B1 in Münster an ---> 17:43 Uhr Anstelle von 17:30 Uhr.
Eine falsche Durchsage und auch Anzeige der Anzeigetafel lockte uns in einen Zug in die verkehrte Richtung. Westfalenbahn (WFB RE15) nach Greven ---> 18:05 Uhr Gleis 2..
Nachdem es bemerkt wurde haben wir in Greven in die Westfalenbahn (WFB RE 15) nach Münster gewechselt ---> 18:45 Uhr Gleis 2.
Diese Westfalenbahn (WFB RE 15) hatte ein klein bischen Verspätung, die für einen gesunden Menschen zum Umsteigen nicht schlimm gewesen wäre..
Anruf bei der Servicezentrale der Westfalenbahn und der Servicezentrale der Eurobahn, ob der Zug in Münster, so 2 bis 3 Minuten für einen Umstieg mit Rollatoren aufgehalten werden kann. Die beiden kompetenten und freundlichen Mitarbeiter verneinten dieses..
Wieder in Münster angekommen - hier mit Verspätung der Westfalenbahn konnte unser Zug Eurobahn (ERB RB 66) um 19:03 Uhr auf Gleis 8 nicht mehr erreicht werden..
Schneller Gang zum Servicecenter, wo ein unkompetenter Herr am Schalter gesessen hat, der uns mit einem IC weiterschicken wollte, wobei wir dann aber keinen Anschluss ab Löhne gehabt hätten, hat keine Lösung auf die schnelle parat gehabt, und setze uns dann auf den um 12 Minuten Verspäteten RE7 nach Krefeld über Hamm..
In Hamm zum Servicecenter gegangen, wo eine sehr freundliche Mitarbeitertin saß, die uns aber leider absolut auch nicht weiter helfen konnte, sondern sagte das wir für ein Taxi in Vorkasse gehen müssten und setzte uns auf den aus Köln kommenden und mit eine Verspätung stehenden RE6 nach Bielefeld, Hiebei sei angemerkt das der RE 6 eigentlich vom Gleis 8 abfährt aber dann auf Gleis 9 platziert wurde. Die Anzeige bereits verschwunden war, aber der Zug glücklicherweise noch wegen polizeilicher Emittlungen am Gleis gestanden hat..

In Bielefeld mit einer weiteren Verspätung von 22 Minuten des Regelfahrplanes angekommen ging es dann zum Service Center, wo ein Dame der etwas unfreundlichen Art gesessen hat. Sie sagte auch nach dem 3. mal erklären, das die Bahn da nicht weiter helfen könnte, und es keinen Hotelgutschein oder Taxischein geben würde da der Verursacher nicht die Bahn wäre, sondern die verspätete Westfalenbahn. .
Auf die falsche Anzeigetafel, also somit den Verursacher Deutsche Bahn ist NIEMAND eingegangen, sondern es wurde immer wieder auf die verspätete Westfalenbahn angespielt..
S3 Zentrale über das Sprechgerät angefragt und auch leider diese nette Dame bestand darauf, das die Westfalenbahn schuld ist, und man nichts machen könne.
An jedem Service Schalter habe ich Immer wieder unsere Lage erklärt, und diese oben genannte Reihenfolge nach und nach aufgezählt, und immer wieder habe ich auf unsere Medikamente und unsere Krankheiten hingewiesen und auch die Notfall Bücher vorgezeigt, und um ehrlich zu sein auch mit meinem Presseausweis ein bischen rumgefuchtelt. Man hat auch unsere Rollatoren gesehen, und meine Frau ist in Hamm und Bielefeld weinend zusammengebrochen. Nichts von alledem hat geholfen, oder wurde zur Kenntnis genommen.Jedes mal wurde auf die verspätete Westfalenbahn gepocht, obwohl ja die DB durch einen Anzeigefehler der eigentliche Verursacher für dieses Szenario war.

Man wird jetzt wieder sagen, das es nicht so gewesen sein. Ich habe leider in diesem Augenblicken der Panik und Angst nur einige wenige Details behalten und vergessen Beweisfotos der Anzeige Tafeln zu machen.

Kommen wir nun weiter zu der Horrornacht in Bielefeld.

Dieser Bahnhof ist aus meiner Sicht ein Bahnhof für Junkies, Menschen mit zwielichtigen Hintergrund und vielem mehr, was nun wahrlich nicht der Ort ist, um dort festzusitzen.

Keine Security, keine Polizei im Streifengang und vieles mehr.

Gut gibt es an anderen Bahnhöfen vielleicht auch nicht, aber dafür vielleicht in einigen Städten Aufenthaltsräume, die bewacht sind, oder wo man nur mit gültiger Fahrkarte rein gelangt.

Das war aber nur unser kleinstes Problem. Wir benötigten unsere Medikamente, die wir tagtäglich nehmen müssen, und die wir an diesem Tag leider zu Hause vergessen haben. Ich habe alles versucht in die Wege zu leiten.

Bahnhofsmission: leider geschlossen.
Ärztlicher Notdienst: leider kein Arzt Anwesend.
Klinikum Bielefeld: Hier sollte ich dann hinkommen, mir über jedes einzelne Medikament ein Privatrezept abholen und dann damit zu einer Diensthabenden Apotheke gehen. Schwieriges Unterfangen, wenn man die Stadt nicht kennt und auch nicht das Geld für alle Taxifahrten hat, und zusätzlich einen Hund mit dabei hat. Kostenfaktor hier wären ungefähr 120 € Medikamentenkosten plus Taxikosten..
Uns fielen noch viele weitere Überlegungen ein, um nicht in Bielefeld die Nacht zu verbringen..
Zu einer Freundin zurück nach Kerpen fahren - Leider kein Nahverkehr mehr sondern nur noch IC und ICE und zusätzlich dann Taxikosten..
Nach Minden zu fahren und de Nacht am dortigen Bahnhof zu verbringen, bzw. mit Taxi nach Hause zu fahren - Leider kein Nahverkehr mehr und Taxikosten nicht auf Rechnung, sondern knapp 37 Euro
Also blieb uns nichts weiter übrig, als das Beste daraus zu machen, und zu beten, das kein Notfall wegen den Tabletten und der Psyche eintritt.

Nun brauchten wir aber Essen und Trinken... Ausgaben knapp 40 Euro, war uns aber in dem Fall egal, da wir etwas im Magen haben mussten und natürlich auch Mineralwasser.

Gut diese 40 Euro fehlen uns nun für wichtige Dinge, aber da kann man momentan leider nichts machen.

In der Zeit wo noch regulärer Publikumsverkehr war, war auch alles wunderbar, aber dann nachdem der letzte ICE durch war, leerte sich der Bahnhof und nur wir blieben zusammen mit eben den oben schon erwähnten zwielichtigen Personen im Bahnhof.

Bei uns beiden war die Psyche sehr angespannt und als wir noch miterleben mussten, wie Tabletten gedealt wurden, andere Ohrfeigen und mehr bekommen haben, entschlossen wir uns zu einem Rückzug in einem sicheren Ort.

Das Behinderten WC, was man nur mit einem Spezialschlüssel öffnen kann. Hier harrten wir 2 Stunden aus, obwohl die Platzangst bei uns beiden sehr gross ist.

Ich legte mich mit meiner Jacke auf dem Boden, damit ich in die Luft schaue, und somit mehr Raumleere sehe, als wenn ich von Wand zu Wand schauen muss,

und meine Frau setzte sich auf den WC Sitz und lenkte sich mit Handy und spielen ab. Hierbei war es mir egal das ich auf einem WC am Boden liege und die Decke anstarre, wichtig war in diesem Augenblick nur die Sicherheit und der Gefahr für Leib und Leben aus dem Weg zu gehen.

Gegen 02:00 Uhr kam die Reinigungskraft und wir gingen wieder nach oben, wo mittlerweile viele rumgesessen oder auch rumgelegen haben. Alles so zwielichtige Gestalten.

Bis 03:50 Uhr war die Reinigungskraft immer irgendwie zu gegen und die Lieferanten kamen auch nach und nach. Als dann wieder einmal keiner da war gingen wir zum Gleis 8, wo um 04:22 Ur der erste Zug in unsere Richtung abfahren würde. Die Westfalenbahn WFB RE 70. Dort trafen wir auch wieder die Reinigungskraft und fühlten uns etwas sicher.

In Bielefeld wurde der Zug glücklicherweise früher bereit gestellt, so das man dann vom offenen Bahnsteig weg in einem Zug mit Videoüberwachung war.

Hier war nun die Überlegung, ob wir bis Stadthagen durchfahren und dann den Bus 2006 in Richtung Rinteln nehmen oder auf einem verlassenen Bahnhof wie Löhne umzusteigen.

Wir entschieden uns für Löhne, da die gesamt Strecke und Fahrzeit kürzer war. Was wir aber zu diesem Zeitpunkt nicht wussten, das die Westfalenbahn in Löhne auf Gleis 8 einfährt, denn im Regelverkehr den ganzen Tag über fahren die Westfalenbahnen und die Regionalexpress Züge aus Richtung Bielefeld immer auf Gleis 12 in Löhne ein, so das man bequem in die Nordwestbahn umsteigen kann.

Also da Löhne keinen Fahrstuhl hat, musten die schweren Rollatoren die elendig lange Treppe runter und dann auf Gleis 12 / 13 wieder hoch. Das war eine ganz schöne Strapaze.

Hier wurde zum Glück auch der Zug (NWB RB 77) frühzeitig bereit gestellt.

Um 06:09 Uhr kamen wir pünktlich in Rinteln an, und begaben uns auf dem Weg nach Hause, wo wir ein ganz kleines Frühtück eingenommen haben, und dann vor Übermüdung ins Bett gefallen sind.

Ich selber habe dieses ganze einigermaßen gut weg gesteckt, nur meine Frau musste am Nachmittag zu Ihrer Psychiaterin / Psychologin, da sie absolut fertig war. Wir bekamen extrem kurzfristig einen Termin und meine Frau ein Medikament, das Sie erst einmal ein bischen schlafen lässt, um die Geschehnisse zu verarbeiten, was denke ich einmal sehr lange dauern wird.

Wichtige Termine für unser Webradio, die an diesen Montag stattfinden sollten mussten leider abgesagt werden.

Ich stelle fest, das mehrere Dinge falsch gelaufen sind, die man vielleicht ändern sollte oder auch müsste.

Die Deutsche Bahn muss anderes reagieren und weiter helfen (hier dann eine unterlassene Hilfeleistung, sowie man auch sagen könnte eine seelische Körperverletzung die durch diese Nacht hervorgerufen wurde).
Unterlassene Hilfeleistung des Krankenhauses in Bielefeld.
Wir behalten uns natürlich weitere rechtliche Schritte vor, und werden diesen Bericht allen Medien zugänglich machen, denn wir finden, das soetwas ein absolutes "NO GO" ist.

Zu guter letzt muss ich aber noch sagen, das egal wie uns die Bahnangestellten an den Service Punkten behandelt haben, diese nur ihren Job gemacht haben, und sich an Anweisungen gehalten haben. Gut, manch einer hätte etwas freundlicher sein können.
Es soll in keiner Art und Weise irgendwie als Werbung für unser Webradio genommen werden, auch wenn unser Radioname auftaucht.
Wir nöchten das die Wahrheit ans Licht kommt, und andere Menschen auch einmal sehen, was so alles passieren kann.
Sollte eine Zeitung oder ein anderes Medium auf diesen Bericht zugreifen wollen, so möchten wir Sie bitten, uns kurz zu informieren, damit wir auch wissen, wo der Bericht gelandet ist. Fotos können gerne für Pressezwecke genutzt werden, aber NUR dafür..

Presseanfragen oder Mitteilungen bitte unter: presse@lokalradio-rinteln.de